Der entscheidende Schritt

Es ist der, den du tust, wenn du das Monster aus deinem Kopf lässt und den Nebel aus deinem Herzen. Wenn es dir endlich möglich ist, dein Leben so zu leben, wie du es gerne möchtest und nicht, wie dein Monster es gerne hätte. Und es ist kein schwerer Schritt, den du tust. Es ist im Grunde das leichteste der Welt, könnte man meinen. Und trotzdem hast du eine Ewigkeit gebraucht. Du spürst etwas auf dich zukommen, etwas riesengroßes, was es dir so gut wie unmöglich macht, dein Monster weiterhin in dir hausen zu lassen. Du hast neue Farben in dein Leben gelassen. Es erstrahlt in einer neuen Art und Weise, ganz anders als du es gewohnt warst. Alles ist größer, alles ist heller. Alles ist angenehmer. Du fragst dich, wie du so verblendet gewesen sein konntest, dass du erst jetzt merkst, was da draußen alles auf dich wartet. Du hast neue Menschen hereingelassen. Du lernst, zu vertrauen.

Du kommst endlich Zuhause an.

#TimesUp …

Nun, reiche Leute brauchen nur eine bestimmte Farbe an einem speziellen Event tragen und sind fortan Gerechtigkeits-Helden, während Aktivisten pleite, gestresst, depressiv, suizidal, überarbeitet und im Allgemeinen total unterbewertet und unbeachtet bleiben. Unglücklicherweise wegen hoch angesehenen Leuten wie Justin Timberlake und Meryl Streep, die stolz ihre schwarzen Kleider und Anzüge tragen und gleichzeitig immer noch mit Raubtieren wie Harvey Weinstein und Woody Allen arbeiten und sich weigern, diese zu verurteilen. An dem Abend der Golden Globes schwarz zu tragen ist mehr eine tugendsignalisierende Ausnahmeregelung anstelle einer Bewegung mit irgendeiner Art von Dynamik. Symbolismus zu benutzen, um die eigene Ausrichtung in einer Streitfrage zu signalisieren, ist nutzlos, wenn Hollywood weiterhin von Raubtieren und jenen, die diese um jeden Preis beschützen, verdorben wird. Schwarz zu tragen, um Aufmerksamkeit auf ein offensichtliches Problem zu ziehen, basiert auf Heuchelei. Denn bis zu dem Tag, an dem jeder von Hollywoods Elite eine Nontolerance-Politik für Belästigung am Arbeitsplatz und sexuellen Missbrauch in dieser Branche entwickelt, bedeuten die schwarzen Outfits absolut gar nichts.

WAS zum Teufel

Es ist schlimm genug, dass jene, die gegen sexuelle Übergriffe kämpfen, auf Taylor Swift Fans reduziert werden. Aber dass sogar der Richter, der DJ Mueller für schuldig erklärte, als „star struck judge“ bezeichnet wird… NEIN. Das hier ist größer als verdammt nochmal Taylor Swift und Fan sein oder was auch immer. Oh mein Gott. Sagt einfach, ihr hasst Frauen und geht. Es ist ermüdend.

Apple trees

Life will break you. Nobody can protect you from that, and living alone won’t either, for solitude will also break you with its yearning. You have to love. You have to feel. It is the reason you are here on earth. You are here to risk your heart. You are here to be swallowed up. And when it happens that you are broken, or betrayed, or left, or hurt, or death brushes near, let yourself sit by an apple tree and listen to the apples falling all around you in heaps, wasting their sweetness. Tell yourself you tasted as many as you could.

Wie es sich anfühlt

Wie Pieselregen im Sonnenschein. Oder das Gefühl, wenn du ein wirklich gutes Buch oder einen wirklich guten Film beendest… dein Körper ist hier, aber dein Geist ist irgendwo in Russland im 19. Jahrhundert. Oder dieser Moment, in dem dein innerer Schalter umgelegt wird und du einem Menschen plötzlich vertraust. Wie fühlt es sich noch an? So, wie wenn du den ganzen Tag lang in stickigen Räumen arbeitest und nach Feierabend rausgehst und die frische Luft einatmest. Wie eine lange Umarmung. Wie die nächtlichem Ausflüge mit zu viel Alkohol zum Strand. Wie frisch verlieben. Wie frische Pancakes mit Ahornsirup zum Frühstück um 2 Uhr Nachmittags. Wie der Anblick eines Bergpanoramas im Sonnenuntergang. Wie der Zwiespalt zwischen zu viel Angst haben und einfach machen. Und die darauf folgende Entscheidung fürs machen. Wie ein Nachmittag mit der besten Freundin im Café, während beide sich anstrahlen und nur so überschäumen vor Lebenslust. Wie warme Betten und Rosmarinräucherstäbchen. Wie der Geschmack von Eukalyptusbonbons. Wie „Let it be“ als Vinyl. Wie Weltschmerz mit ein bisschen Hoffnung. Wie ein wunderschönes Abenteuer. Wie die ewige Suche nach der Wahrheit.

Wie ein Cocktail aus all dem. Genauso fühlt es sich an.